Spass mit dem Griechischen Schuldenschnitt – Bernd Niquet Edition

Eigentlich soll man sich ja nicht über “Kollegen” lustig machen, aber hier kann man nicht anders.

“Erfolgsautor” Bernd Niquet feiert sich bei wallstreet:online selber:

Das Wichtigste ist jedoch: Für 1.000 Euro nominal alt besitzt man jetzt 315 Euro EFSF-Papiere zzgl. für den Betrag der aufgelaufenen Zinsen.

Wer also, wie ich vorgeschlagen habe, zu 30 gekauft hat, besitzt jetzt 31,5 (EFSF-Papiere allererster Bonität, die zu pari notieren) plus ein ganzes Sammelsurium aus kleinen Wundertüten und Schokoladentäfelchen, die einen süß, die anderen hingegen zartbitter.

Das ist kein Super-Profit, aber sehr ansehnlich. Und wer tatsächlich noch kurz vor Schluss zu 20 oder gar 16 gekauft hat, hat sein Geld jetzt bereits mehr als verdoppelt. Man sollte also nicht immer nur herumjammern.

FALSCH Herr Niquet. Wer Ihrem Tipp gefolgt ist besitzt jetzt 15% EFSF Anleihen dazu noch 31,5% “neue Anleihen” die ungefähr 6-7% vom alten NominalWert sind. Dazu noch der Warrant zu aktuell 0,8%, dann ist man bei 22% ohne Stückzinsen.

Macht also einen Verlust von -25% gegenüber Ihrem Empfehlungskurs. Mal schauen wie lange der Artikel stehen bleibt. Peinlich peinlich.

3 comments

  • “Und vergessen Sie trotzdem nicht: Die wirkliche Wahrheit liegt jenseits des Geldes.”

    – ich mag das “trotzdem” in dem Satz 🙂

  • Das zeigt zwei Dinge:

    1. Er hatte den Trade wohl selbst nicht gemacht, sonst wäre ihm der Fehler ja zwangsläufig aufgefallen. Das sagt ja schonmal einiges.
    2. Er schreibt auf W:O. Das sagt auch einiges…

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