Author Archives: memyselfandi007

Core Value: AS Creation

AS Creation Tapeten AG

Chart AS Creation

Dezember 2010
Kurs: ~29€
Aktien ausstehend: 2.756.351 Stück
MarketCap: ~ 80 Mio €

A.S. Création produziert Tapeten und Bordüren in allen Materialqualitäten und für alle Anwendungsbereiche. Der Geschäftsbereich Dekorationsstoffe handelt darüber hinaus mit hochwertigen Dekostoffen.

Anteilseigner
Familie Schneider hält 40% der Anteile
Royce Ass. (Valuefond) hält 6,38%

Umsätze 2009
32% Deutschland
48% Rest-EU
15% Osteuropa
5% Rest

stetiges Umsatzwachstum:
1980-2009: 7,9 % p.a.
1985-2009: 7 % p.a.
1995-2009: 6,8% p.a.
2000-2009: 6 % p.a.

Umsatzentwicklung AS Creation

Bewertung
Kennzahlen Kurs: 29€

KUV: 0,43
KGV: ~9
KGV3: 9,5
KGV10: 10,6
KGV*mittlere Marge10y: 8,5
(kein Verlust in 10 Jahren)

KCV: 4,44
Kurs-Freecashflow5y: ~10

Mittlere EK-Rendite: 10,6%
ROCE: 7,58%

EV/Ebit: ~9%
EV/Ebit3: 8,75%

Umsatzrenditen AS Creation

Durchsuchung Bundeskartellamt: Ende November hat die Tapeten AG bekannt gegeben, dass das Bundeskartellamt ermittelt, ob es in der deutschen Tapetenbranche zu kartellrechtswidrigen Absprachen bzw. abgestimmten Verhaltensweisen gekommen ist. Der Verdacht beruht nach Angaben des Bundeskartellamts u.a. auf Hinweisen eines Tapetenherstellers. Die Untersuchungen betreffen den Zeitraum seit 2005.
Im Zweifel kann das Kartellamt eine Strafe in Höhe von 10% des zu betreffenden Umsatzes verhängen. Hierbei wird aber jeweils auf eine Tragfähigkeit der zu zahlenden Strafe geachtet. Hinsichtlich des Verfahrens gibt es zwei Aspekte.
1. Ist die tatsächliche Strafzahlung, der den Gewinn mindern, bzw. einen Verlust erzeugen wird. Dies könnte je nach Sachlage im schlimmsten Fall einen oder mehrere Jahresgewinne ausradieren (10% des Umsatzes seit 2005).
2. Aus unserer Sicht viel wichtiger ist aber, ob die in der Vergangenheit erzielten Margen durch freien Wettbewerb zu Stande gekommen sind, oder ob die Margen in der Vergangenheit künstlich überhöht waren. Für den Badcase gehen wir daher mit einer durchschnittlich geringeren Marge bei gesunkenen Umsätzen aus.

Bewertung:
Bestcase: Russland-Jointventure und Frankreich-Akquisition “fruchten”. Das Unternehmen schafft es seine Marktposition zu halten bzw. auszubauen. Die Umsätze werden jährlich um 5% p.a. gesteigert, die Marge zu halten.

Umsatz in 2015 dann 242 Mio €
Mittlere Umsatzmarge ~5%
Gewinn 2015 = 12,12 Mio oder 4,40€ pro Aktie
Ausschüttungsquote bleibt bei 50%

Multiplikator (KGV = 12) –> 52,80€ Kurs
zzgl. steigende Dividendenausschüttung von ~1,50€ auf 2,20€ in 2015

Kurswachstum: 12,7% p.a.
zzgl. Dividendenzahlung von ~3-5% p.a.

Midcase: Russland-Jointventure und Frankreich-Akquisition gleichen die stagnierenden Umsätze aus dem allgemeinen schlechten Wirtschaftsumeld aus. Umsatzwachstum = Inflation = 2% Das Unternehmen kann die in der Vergangenheit erzielten Margen nicht mehr halten, erwirtschaftet aber dauerhaft Margen die in den schlechten Zeiten 2003 und 2009 erreicht wurden.

Umsatz in 2015 dann 200 Mio €
Umsatzmarge ~3,0 % (20% unter dem Minimum der letzten 10 Jahre)
Gewinn 2015 = 6,00 Mio oder 2,18€ pro Aktie
Ausschüttungsquote bleibt bei 50%

Multiplikator (KGV = 10) –> 22€
EK in 2015 = 29,80 + Thesaurierte Gewinne = ~35€
KBV = 0,8 = ~29€
Kurs irgendwo zwischen 25 und 30€
statische Dividendenausschüttung von ~1€

Kurswachstum: wahrscheinlich stagnierend (~28€)
zzgl. Dividendenzahlung von ~3% p.a.

Badcase: Geringere Marge wg. Kartellabsprache, schlechte Wirtschaftliche Situation
Umsatz fällt auf 2004-2005er Niveau zurück: 140 Mio€
Totalgewinn bleibt erhalten –> in 2015 1,50 bis 2,00 €
Dividendenzahlung fällt wegen Kartellstrafe aus.
Mischung aus KBV und KGV ~20€

Die historischen Marktbewertungen:
KGVKBV Tapeten AG

Zusätzlich gibt es eine Analyse von MM Warburg – allerdings sind die als Designated Sponsor natürlich irgendwie befangen:
http://www.as-creation.de/files/out/investor_relation/unternehmensstudien/dao_investor_studie_101_file__ACW_101201D.pdf

Vorschlag “Portfolio-Wert”:
Bestcase: 50%: 50€
Midcase: 30%: 30€
Worstcase: 20%: 20€

= Fair Value: 38€

Dieser Wert geht in etwa mit dem Wert in unseren jeweilig verwendeten “Scoring-Modellen” für AS Creation überein, die einen Wert von rund 40 Euro ausgeben.

Marktanteil (Zitat: Nebenwertejournal) beträgt ca. 31 % Nach der letzten Konsolidierungsphase kämpf ten jetzt stärkere Wettbewerber als in der Vergangenheit um Marktanteile. Da alle deutschen Tapetenhersteller dem VDT angehören liegen verlässliche Zahlen vor, die im Export einen Umsatzrückgang auf € 246.9 (332.4) Mio. zeigen, während im Inland mit € 148.2 (144.8) Mio. etwas mehr umgesetzt wurde; saldiert schrumpfte der gesamte Umsatz um 17.2 % auf € 395.1 (477.2) Mio. Unter den deutschen Wettbewerbern verfügt A.S. Création über einen Marktanteil von ca. 31 % und liegt nach Umsatz gerechnet um 27 % vor dem zweitgrößten Hersteller.

Stärke: Zersplitterte Branche mit hervorragendem Marktanteil – die Wettbewerber sterben wie die Fliegen.
Stärke: Langfristig hoch konstante Ausschüttungsquote: 50%
Stärke: Langweiliges Unternehmen mit langweiligem Geschäftsmodell
Schwäche: Untersuchung des Kartellamtes

Auf Grund der Stabilität des Geschäftsmodells übernehmen wir die AS Creation daher als “Core-Value” mit einem Startanteil von 7% für das Gesamtportfolio auf.

Disclaimer: Die hier vorgestellten Aktien werden in einem abweichendem Volumen und einer abweichenden Gesamtdepotgewichtung bei mindestens einem von uns beiden gehalten.

Opportunity Investment: AIRE KGAA (ehem. AIG Real Estate)

Wie bei vielen “Opportunity Investments” gibt es hier einen nicht zu unterschätzenden “Würg-Faktor”:

Würgfaktor 1:

AIRE steht für ehemals “AIG Real Estate KGAA”, also ein von einer AIG Tochter gemanagtes Immobilienvehikel. Allerdings bestehen wohl keine direkten Verbindungen zu AIG, insbesondere keine Forderungen o.ä.

Würgfaktor 2:

Nach einem Verlust pro Aktie von 4,54 EUR in 2008 wurden 2009 sage und schreibe 10,95 EUR Verlust in 2009 ausgewiesen, bei einem aktuellen Kurs von ca. 9,40 EUR.

Würgfaktor 3:

Investiert wurde hauptsächlich in US-amerikanische Immobilienprojekte sowie Asien und ein bisschen Europa.
Nach Marktwert:
Europa: 30 Mio € (davon Bratislava: 26.6 Mio Euro) (Kaufpreis: 10 Mio)
USA: ~50 Immobilien in Summe: Q3/2010 32 Mio Euro (Kaufpreis: 73 Mio)
Mexiko. ~10 Immobilien ~1,5 Mio Euro
Asien: 32 Immobilie: 16,6 Mio Euro – (Kaufpreis: 17 Mio Euro)

Würgfaktor 4:

Der Kurs Chart sieht nicht besonders schön aus, man könnte optimistisch vielleicht eine Art Bodenbildung erkennnen:
AIGRe
Was spricht nun eigentlich für ein Investment:

I. der ausgewiesene Buchwert der Immobilien beträgt zum 30.09.2010 gut 17,25 EUR pro Aktie also knapp das doppelte des Marktwertes. Das allein sagt bei Immobilienbewertungen eigentlich nichts, wie aufmerksame Beobachter in der Finanzkrise sehen konnten.  Im Fall von der AIRE gibt es ein paar Besonderheiten:

– erklärtes Ziel des Managements ist es, das Vehikel auf Sicht von wenigen Jahren aufzulösen und das verbleibende Nettovermögen auszuschütten.

Click to access Pressemitteilung%202008%2010%2024.pdf

-die Bewertungen entsprechen diesem Ansatz, es wird also (zumindest zum großen Teil) nicht zum “Ertragswert” sondern zum Liquidationswert bewertet.

-man kann das im Geschäftsbericht auch recht gut nachvollziehen, so sind die kririschen US Immobilien mit ca. 36% des ursprünglichen Kaufpreises bewertet.

– insgesamt ist das Unternehmen für eine Immobiliengesellschaft erstaunlich transparent. Über die Homepage erhält man zu allen relevanten Objekten recht detailierte Infos.

Ein Knackpunkt ist allerdings, dass ein großer Teil der Fremdfinanzierung (meist 3MEuribor+1%) in 2011 fällig wird und auch noch für einige Investionen Investitionsverpflichtungen in durchaus nennenswerten Umfang bestehen. Da der laufende Cashflow aber positiv ist und auch in 2009 einige Projekte erfolgreich veräussert werden konnten, besteht Grund zur Hoffnung, dass hier bei gleich bleibenden Marktkonditionen (Ausbleiben eines Credit Crunchs) zumindest eine Anschlussfinanzierung möglich sein sollte.

Zu guter Letzt ist hervorzuheben, dass die Aktie noch nicht auf die aktuellen (Seit Oktober 2010) Verschiebungen der Währungskurse reagiert hat. Trotz Fremdwährungsfinanzierung müsste hier in EUR ein positiver Effekt zu spüren sein.

Dia Bilanz sieht ungefähr so aus:

Aktiva

10 Mio Cash und Forderungen
53 Mio. Immobilien “available for sale” (
78,5 Mio Immobilien als “investment”
4 Mio Goodwill

Passiv:

5 Mio kurzfr. Verbindlichkeiten
58 Mio Schulden
12 Mio. Steuerrst.
71 Mio EK

In der Einzelimmobilienliste stehen 77 Mio Eur Werte der Einzelimmobilien, davon ca. 27 Mio ein Objekt in Bratislava.

Nach dem Studium des GB gehen wir von folgendem aus:

Das Objekt Bratislava wird zu 100% gehalten, d.h. in der Bilanz wird der Bruttowert als “Immobilieninvestment” bilanziert. Auf der Passivseite die entprechende Finanzierung. Da es nur das eine Immobilieninvestment in dieser Kategorie gibt (ein anderes wurde zu 100% abgeschrieben), ergibt sich der Bilanzansatz wie folgt:

Die Aktivseite ist mit 78,5 Mio (Immobilien als Investment) + 4 Mio. Goodwill also 82,5 Mio bewertet. Da alle Schulden der AIRE auf dieses Projekt entfallen, kann man also die 57 Mio. Schulden abziehen und hat ungefähr die Überleitung zu den 27 Mio EUR in der Einzelliste, die einen “Net Asset Value darstellen.

Die Einzelliste ist hier natürlich irreführend, weil brutto das Bratislava Objekt dann ungefähr 61% des gesamten bilanzierten Immobilienvermögens ausmacht.

Der Schlüssel zur Bewertung der AIRe liegt also auf dem Objekt Bratislava. Lt. GB und Quartalsberichten werden darauf gut 8-9 Mio. EUR Brutto Miete p.a. erzielt. Es handelt sich um den “Zulieferer Park” rund um das VW Werk und ist bisher anscheinend voll vermietet. Einziges Problem ist, dass die Finanzierung komplett in 2011 fällig wird. Dennoch denken wir, dass dieser Wertansatz (gut 10% Nettomietrendite) akzeptabel ist und dem Risiko der offenen Refinanzierung Rechnung trägt.

Über das Objekt hinaus hat man noch ca. 30 Mio. Immos in USA sowie knapp 17 Mio EUR in Asien.

Alle Projekte sind anscheinend strukturierte Investments, d.h. man partizipiert überdurchschnittlich wenn es gut läuft, verliert aber alles wenn es schlecht läuft. D.h. die Objekte die auf Null abgeschrieben wurden, sind auch tasächlich nichts wert. Von dieser Seite ist keine Recovery zu erwarten. Bei den größeren Objekten scheinen uns die Annahmen aber hinreichend konservativ. Bei einem der “überlebenden” Projekte schreibt AIRE z.B., dass die zu erwartenden Cashflows mit 20% abgezinst werden.

Daraus abgeleitet haben wir drei Szenarien gerechnet:

“Bestcase”
USA kein Abschlag, Asien 10% Gewinn und Bratislava 10% Gewinn; Es errechnet sich ein NAV von 18,96 EUR, der innerhalb der nächsten Jahre ausgezahlt wird. !Katalysator! der Kursentwicklung ist die Abwicklung der Gesellschaft – das NAV kann also nicht ewig unterbewertet bleiben.

“Midcase”;
USA und Asien 25% Abschlag, Bratislava zum aktuellen Wert; Es errechnet sich ein NAV von 13,58 EUR.

“Badcase”:
Auf USA und Asien nochmal 50% Abschlag, Bratislava 10% Abschlag wg. Refi Problemen. Es errechnet sich ein NAV von 7,66 EUR.

Anders als bei vielen Substanzspekutionen gibt es bei der AIRE durch die geplante Abwicklung einen konkreten Katalysator der dieses Opportunity-Investment letztlich so attraktiv macht. Zum Thema des Exits: Bislang wurde wohl hauptsächlich ein Projekt in Singapur erfolgreich verkauft, hier scheinen letztes Jahr 13 Mio EUR geflossen zu sein, was hauptsächlich in den Schuldenabbau gesteckt wurde. Das Objekt in Bratislava hat über die Laufzeit wohl auch schon gut 15 Mio ausschüttbare Gewinne erzielt.

Aktionärsstruktur:
Im Laufe des Jahres 2010 hat Hubert Grevenkamp (u.a. auch engagiert bei Nordwest Handel u.a. Substanzspekulationen) gut 5% zusammengekauft. Zu guter Letzt noch zum  “Katalysator” für eine in absehbare Zeit steigende Kursentwicklung der letzte Satz des Q3 2010 Berichtes.

In naher Zukunft wird der Konzern über die potentielle Refinanzierung oder den Verkauf seiner als Finanzinvestition gehaltene Immobilie, der APP Industriepark in der Slowakei informieren

Die Immobilie rund um den VW-Autopark steht mit 26,6 Mio in den Büchern, das sind gut 50% der Aktivseite. Die Mieteinnahmen für das Objekt betragen für die ersten 9 Monate 6,6 Mio EUR, hochgerechnet also ca. 9 Mio. Das sind 11,5% Mietrendite p.a. Dabei könnte bei einem Verkauf der Buchwert erreicht werden.

Das wiederum könnte mit einem signifikanten Cashrückfluss und einer Ausschüttung für die Gesellschaft verbunden sein.

Wir übernehmen die AIRE KgAA daher als “Opportunity-Investment” mit einem Startanteil von 3% für das Gesamtportfolio auf. Kaufaufträge bis zum Erreichen des Volumens werden ab dem 01.01.2011 eingestellt.


Disclaimer: Die hier vorgestellten Aktien werden in einem abweichendem Volumen und einer abweichenden Gesamtdepotgewichtung bei mindestens einem von uns beiden gehalten.

Unsere Anlagephilosophie – Value and Opportunity

Mit dem Beginn des Jahres 2011 wollen wir versuchen unsere Ideen zu einem Portfolio zusammenzufassen.

Dieses Portfolio verfolgt vor allem zwei Ziele:

1) Es soll die praktische Zusammenarbeit und Aktienauswahl zwischen zwei gleichgesinnten Investoren austesten und

2) eine trackbare Historie unserer zusammen erarbeiteten Anlageideen wiedergeben.

Investmentansatz
Fast alle der hier im Portfolio befindlichen Titel befinden sich im Privatportfolio von einem, oder sogar von beiden von uns. Wir raten jedoch jedem mitlesenden Interessierten strikt davon ab in die genannten Wertpapiere zu investieren. Sollte ein Mitleser in die genannten Titel investieren, empfehlen wir eigene Recherchen und übernehmen keinerlei Haftung für aufgetretene Verluste. “Do your own homework!” Die Wertpapiere sind zum Teil markteng und die im Fonds genannten Volumina und Portfolioanteile entsprechen in Art und Umfang nicht den privaten Anteilen der Wertpapiere in unseren eigenen – realen Portfolien.

Die Portfoliogröße von 10 Mio Euro ist deshalb so groß gewählt, um realistische Kauf/Verkaufszeiträume abzubilden. Zahlreiche der Unternehmen die im Blog besprochen werden – sind schon für einen Fonds dieser Größe nicht in einer Kauf-/Verkaufstransaktion handelbar. Da wir aber eine trackbare Historie vorstellen wollen, die über die Blogbeiträge nachvollzogen werden kann, haben wir uns entschieden die mit der Mindestgröße eines kleinen Fonds zu emulieren.

Weitere Regeln des Fonds sind:
1) Keine Position wird einen Anteil von >25% aufweisen
2) Die Hälfte des Portfolios wird Depotgewichte von <10% aufweisen
3) Der Fonds wird eine Nettolong-Quote von mindestens 50% aufweisen und maximal zu netto 100% investiert sein. (Über bestehende Short-Positionen kann daher eine Quote von max. 130% Long und 30% short ereicht werden)
4) Keine Steuern
5) Transaktionskosten 15€ pro Order
6) Zinsen: aktuelle Tagesgeld/Lombardzinsen (Diba, Interactive Brokers)
7) Es kann nur ein bestimmter Teil der am Tag gehandelten Aktien gekauft werden. Transaktionen können daher nur zum VWAP (Volume weighted average price) durchgeführt werden. Am Tag können max. 15% des VWAP durchgeführt werden, da so ein preisschonender Kauf/Verkauf simuliert werden kann.
8)Shortpositionen sind möglich, maximal in Höhe von (30%) des Gesamtvolumens
9)Das Investmentuniversum umfasst neben Aktien auch Renten, Fonds, Wandelanleihen und sonstige börsengehandelte Wertpapiere.
10) Mögliche Handelsplätze sind alle über normale Direktbanken (DAB Bank, Consors etc.) angebotene Börsenplätze. Brokerquotes werden nicht berücksichtigt sondern nur tatsächlich an der Börse gehandelten Umsätze
11) Investitionen sind grundsätzlich in allen Währungen möglich.
12) Währungsrisiken können über Währungssicherungsgeschäfte gemindert oder erhöht werden.

Benchmark
Wir empfehlen dem privaten Investor eine breit diversifizierte Anlage in ETF’s. Als Benchmark erachtet wir eine Mischung aus:
Stoxx50 Europe 50%
DAX 30%
MDAX 20%

Durch unsere eigene Anlage haben wir das Ziel über einen mittelfristigen Zeitraum einen Mehrertrag gegenüber diesem Anlage zu erreichen. Ziel ist es zudem einen höheren Ertrag bei möglichst geringerem Risiko zu erwirtschaften

Unsere Anlagephilosophie ist fundamental und wertorientiert. Wir wollen den Fonds zu rund drei Vierteln aus guten/hervorragenden Unternehmen bestücken die (aus unserer Sicht) unter ihrem inneren Wert notieren (“Core-Value”). Ein Viertel des Fonds soll aussichtsreichen Sondersituationen gewidmet werden. (“Opportunity”)

Anhaltspunkte für die Kategorie “Core-Value”
– fundamental günsige Aktien (KBV, KGV, KUV)
– historisch günstig (KGV 10)
– geringe Verschuldung
– Tangible Book (Goodwill nur in Ausnahmefällen werthaltig)
– organisches Wachstum
– “Burggraben” und solides Geschäftsmodell
– Comprehensive Income vs. reported earnings
– Dividenden/Aktienrückkäufe
– niedriges Beta /Volatität

Als Ergebnis eine “Margin of Safety” bei den aktuellen Kursen

Beispiele für “Opportunity-Anlagen”.

– Kapitalstrukturarbitrage
– Sondersituationen wie. z.B. Offene Immobilienfonds
– günstige Optionsprämien

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